Compassion

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Was ist Compassion?

Compassion ist eine Initiative der Freien Katholischen Schulen in Deutschland. Der Name Compassion ist Programm. Er ist schwer ins Deutsche zu übersetzen. Worum es geht, ist eine Haltung des Erbarmens und der Zuwendung, der Hilfsbereitschaft und Solidarität mit jenen, die sich, aus welchen Gründen auch immer, selbst nicht helfen können.

Welche Ziele hat Compassion?

Das Projekt Compassion will sozialverpflichtete Haltungen unter Jugendlichen stärken und bringt sie zu diesem Zweck mit Menschen in Kontakt, die in der Regel übersehen werden und an unseren Schulen real auch selten vorkommen: behinderte Menschen, Kranke, Alte, Obdachlose, Asylsuchende, Menschen am Rande der Gesellschaft. Die Schülerinnen sollen lernen, mit diesen Menschen zu kommunizieren, zu helfen, zu lernen, wo und womit sie helfen können und bei all dem erkennen, dass sie es mit Menschen zu tun haben, die sind wie wir und die ein Recht haben, zu sein, wie sie sind.

Durch das Sozialpraktikum Compassion sollen die Schülerinnen eine Ich-Stärkung hin zu einem echten Selbstbewusstsein erfahren. Unabhängig von Schulbewertungen sollen sie ihre eigenen Stärken und Schwächen kennenlernen. Die Jugendlichen können in einer Lebensphase, in der sie besonders stark nach dem eigenen Ich suchen, auf dem idealen Weg, nämlich über andere Menschen, viel über sich selbst erfahren. Die Möglichkeit dieser direkten Erfahrung können ihnen weder Elternhaus noch Freundeskreis noch die beste schulische Wissensvermittlung bieten. Sie lernen damit auch, die eigenen Lebensmöglichkeiten und das eigene Umfeld neu zu schätzen.